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Medienbericht August 2009

Das Wichtigste in Kürze

  • Zustandsuntersuchung der Hallenbaddecke
  • Anpassung der Hundeabgabe


Hallenbaddecke

Für die Projektierung der Instandsetzung des Hallenbaddachs wird ein Kredit von Fr. 95'000.- bewilligt. In der Evaluations- und Planungsphase zu der im Jahr 2005 erfolgten Totalsanierung des Hallenbads wurden in den Jahren 2000 und 2004 zwei Ingenieurunternehmungen beauftragt, den Zustand der Hallenbaddecke zu untersuchen. Die Ergebnisse der Untersuchungen ergaben, dass sich die Decke in einem normalen Zustand befand, der für viele Hallenbäder typisch ist und deshalb auf bauliche Massnahmen verzichtet werden konnte. Die periodische Überprüfung der Hallenbaddecke wurde fortan als regulärer Bestandteil in die Unterhaltsplanung aufgenommen. Gestützt auf die vorgängig erwähnten Untersuchungsergebnisse wurde im Jahr 2005 die Totalsanierung des Hallenbades durchgeführt, ohne dass an der Decke bauliche Veränderungen vorgenommen wurden. Im Herbst 2008 wurde die Firma Betatech AG, Winterthur, beauftragt, den Zustand des Flachdachs erneut zu untersuchen. Die Überprüfung ergab, dass in absehbarer Zeit Sanierungsmassnahmen an der Hallenbaddecke notwendig werden. Im vergangenen Winter ist festgestellt worden, dass an diversen Stellen Kondenswasser austritt. Dies ist auf undichte Stellen im Dachrandbereich zurückzuführen. Damit das Hallenbad mit der nötigen Sicherheit weiterhin betrieben werden kann, ist die Sanierung des Flachdachs bereits heute an die Hand zu nehmen. Der Projektierungsauftrag wird an die Firma Betatech AG vergeben, welche bereits die Generalplanung für die Gesamtsanierung mit Schwerpunkt in der Gebäudetechnik inne hatte. In diesem Zusammenhang müssen vor Einbruch der nächsten Kälteperiode im kommenden Herbst Anpassungen an der Lüftung vorgenommen werden. Dies stellt eine Übergangslösung dar, um die Zeit bis zum Abschluss der Dachsanierung zu überbrücken. Für die Projektierung der Lüftungsanpassung durch die Betatech AG wird zusätzlich ein Kredit von Fr. 3'981.--, zuzüglich die Kosten des Lüftungsunternehmers, bewilligt. Die Gesamtkosten für die Dachsanierung werden schätzungsweise gegen eine Million Franken betragen. Es ist vorgesehen, die Totalinstandsetzung des Dachs bis spätestens Herbst 2010 umzusetzen.


Hundeabgabe

Infolge einer neu an den Kanton zu entrichtenden Gebühr von Fr. 30.-- wird die kommunale Hundeabgabe ab 1. Januar 2010 von bisher Fr. 135.-- auf Fr. 165.-- erhöht. Dies vorbehältlich der Inkraftsetzung der neuen Hundeverordnung durch den Regierungsrat auf diesen Zeitpunkt hin. In diesem neuen Erlass wird festgehalten, dass der Kanton pro Hund den vorerwähnten Betrag einfordern wird. Dieser Betrag wird nach dem Verursacherprinzip dem Hundehalter weiterverrechnet. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass es sich bei der Hundeabgabe um eine sogenannte "Gemengsteuer", da heisst eine Mischung zwischen Gebühr und Steuer, handelt. Bei der Festsetzung der Abgabe orientiert sich der Gemeinderat innerhalb des gesetzlich festgelegten Rahmens an der Höhe des Verwaltungsaufwandes, zu dessen Deckung die Hundehalter als Verursacher herangezogen werden. Bei den zu berücksichtigenden Aufwandpositionen handelt es sich um die Kosten für die Anschaffung und den Unterhalt von Robidog-Behältern, den Personalaufwand für die Entsorgung sowie administrative Kosten. Die jährlichen Kosten belaufen sich auf über Fr. 50'000.-- und werden durch die Einnahmen aus der Hundeabgabe, welche im Jahr 2008 bei rund Fr. 44'000.-- lagen, nur zum Teil gedeckt.


Personelles

  • Sonia Cazzato, Siebnen, wird per 1. September 2009 ihre Tätigkeit als Sachbearbeiterin Soziales mit einem Arbeitspensum von 80 % aufnehmen. Der Gemeinderat wünscht ihr viel Erfolg und Befriedigung mit der neuen Herausforderung.


Lehrbeginn

Folgende Schulabgänger haben ihre Lehre in der politischen Gemeinde Langnau am Albis im August begonnen:
  • Rinor Dzemaili, Adliswil, Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt, Fachrichtung Hausdienst
  • Sara Sageras, Langnau am Albis, Lehre als kaufm. Verwaltungsangestellte.

Der Gemeinderat wünscht beiden Auszubildenden eine spannende und erfolgreiche Lehrzeit.


Der Gemeinderat hat folgende Bauabrechnung genehmigt:

  • Sanierung der Wasserleitung Birrwaldstrasse, Abschnitt Albisstrasse bis Reservoir Birrwald - bewilligter Kredit Fr. 470'260.20, Kreditüberschreitung Fr. 9'313.85.--.


Ferner hat der Gemeinderat:

  • einen Kredit von Fr. 250'000.-- für die Belagssanierung an der Fuhrstrasse sowie ein Beleuchtungsprojekt der EKZ freigegeben. Die Arbeiten werden wie folgt vergeben: L. Gasser & Co. AG, Zürich (Bauarbeiten), EKZ, Netzregion Sihl, Wädenswil (Beleuchtung), Flütsch Ingenieure AG (Bauleitung);
  • André Lesser das Patent mit Alkoholausschank und mit Berechtigung zum Ausschank und Verkauf gebrannter Wasser für den Landgasthof Löwen, Albisstrasse 32, ab dem 1. Oktober 2009 erteilt;
  • dem Umbau des Sammelraumes Physik und der feuerpolizeilichen Sanierung des Schulleiterbüros und des Vorbereitungsraumes im Schulhaus Vorder Zelg zugestimmt und dafür einen Kredit von Fr. 80'000.-- freigegeben. Die Metallarbeiten werden durch die Firma Kerkow AG, Metallbau, Wallisellen, ausgeführt und das Archivsystem bei der Firma Foster Archiv- und Verkehrstechnik AG, Oetwil am See, bestellt;


Folgende Geschwindigkeitskontrollen zur Kenntnis genommen:
  • Kontrolle an der Albisstrasse, Höhe Wolfgrabenstrasse, Fahrtrichtung Adliswil, vom 1. Juli 2009: Es wurden 817 Fahrzeuge kontrolliert. Bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 67 km/h gemessen. Es mussten 45 (5.5 %) Fahrzeuglenker verzeigt werden;
  • Kontrolle an der Albisstrasse, Höhe Restaurant Löwen, Fahrtrichtung Adliswil, vom 3. August 2009: Es wurden 535 Fahrzeuge kontrolliert. Bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 71 km/h gemessen. Es mussten 12 (2.2 %) Fahrzeuglenker verzeigt werden;


Freundlich grüsst

Gemeinderat Langnau am Albis



Ingrid Hieronymi, Gemeindeschreiberin


Datum der Neuigkeit 2. Sept. 2009
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