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Datum
27. September 2009
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Adrian Hauser

Eidgenössische Vorlagen

Bundesbeschluss vom 13. Juni 2008 über eine befristete Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung durch Anhebung der Mehrwertsteuersätze, geändert durch den Bundesbeschluss vom 12. Juni 2009 über die Änderung des Beschlusses

Angenommen
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage angenommen
Beschreibung
Die IV ist mit knapp 13 Milliarden Franken verschuldet. Beabsichtigt ist, mit einer Mehrwertsteuererhöhung von 0,4 Prozentpunkten während sieben Jahren, vom 1.1.2011 bis 2017, die IV zu sanieren. Für die Waren des täglichen Bedarfs und für Leistungen der Hotellerie gelten niedrigere Ansätze (plus 0,1 bzw. 0,2 Prozentpunkte).

Vorlage

Ja-Stimmen 57,46 %
1'059
Nein-Stimmen 42,54 %
784
Stimmbeteiligung
40.54%
Ebene
Bund
Art
-

Bundesbeschluss vom 19. Dezember 2008 über den Verzicht auf die Einführung der allgemeinen Volksinitiative

Angenommen
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage angenommen
Beschreibung
Im Februar 2003 wurde die Vorlage betreffend Änderung der Volksrechte vom Schweizer Stimmvolk angenommen. Bei der Umsetzung des neuen Volksrechtes, das Verfassungs- und Gesetzesinitiative in einem sein sollte, bemerkte das Parlament, dass die praktische Anwendung eine hochkomplizierte Angelegenheit geworden wäre und damit alles andere als bürgerfreundlich. Deshalb soll der Souverän darüber abstimmen können, ob es den Ausbau der Volksrechte wieder rückgängig machen will.

Vorlage

Ja-Stimmen 72,35 %
1'272
Nein-Stimmen 27,65 %
486
Stimmbeteiligung
39.70%
Ebene
Bund
Art
-

Kantonale Vorlagen

Kirchenordnung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich

Angenommen
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage angenommen
Beschreibung
Die Totalrevision der Kirchenordnung von 1967 ist nötig geworden, weil mit der neuen Kantonsverfassung und dem neuen Kirchengesetz die staatlichen Rahmenbedingungen geändert haben. Mit der neuen Kirchenordnung erhalten alle Mitglieder ab 16 Jahren das aktive Stimm- und Wahlrecht. Dies gilt auch für die Mitglieder mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Beim passiven Wahlrecht - der Möglichkeit, sich in eine kirchliche Behörde wählen zu lassen - bleibt die Altersgrenze bei 18 Jahren. Die Amtsdauer für die Pfarrerinnen und Pfarrer beträgt neu vier statt sechs Jahre. Die bisher übliche stille Bestätigungswahl wird durch eine obligatorische Wiederwahl an der Urne ersetzt.

Vorlage

Ja-Stimmen 79,88 %
548
Nein-Stimmen 20,12 %
138
Stimmbeteiligung
38.36%
Ebene
Kanton
Art
-

Kirchenordnung der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich

Angenommen
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage angenommen
Beschreibung
Am 27. September dieses Jahres entscheiden die stimmberechtigten Katholikinnen und Katholiken über die neue Kirchenordnung. Es geht dabei um das öffentlich-rechtliche Fundament, auf das sich das Wirken der Katholischen Kirche im Kanton Zürich künftig abstützt. Als wichtigste Neuerungen stehen das revidierte Mitgliederstimmrecht, die demokratische Wahl der Gemeindeleitenden und die Schaffung einer kircheneigenen Rekurskommission an.

Vorlage

Ja-Stimmen 86,50 %
410
Nein-Stimmen 13,50 %
64
Stimmbeteiligung
35.57%
Ebene
Kanton
Art
-

Volksinitiative für eine faire und ausgewogene Verteilung des Fluglärms um den Flughafen Zürich (Verteilungsinitiative)

Abgelehnt
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage abgelehnt
Beschreibung
Die Verteilungsinitiative setzt sich für eine "faire und ausgewogene Verteilung" der An- und Abflüge am Flughafen Zürich mittels Zeitfenstern und Rotationen ein.

Vorlage

Ja-Stimmen 16,09 %
277
Nein-Stimmen 83,91 %
1'445
Stimmbeteiligung
39.13%
Ebene
Kanton
Art
-

Kommunale Vorlagen

Teilrevision der Gemeindeordnung (Reduktion Mitgliederzahl der Schulpflege, Wahlverfahren Präsident der Schulpflege)

Angenommen
Ergebnis
die Vorlage wurde angenommen
Beschreibung
Seit dem Jahr 2000, als in Langnau erstmals versuchsweise eine geleitete Schule eingeführt wurde, hat sich das Aufgabengebiet der Schulpflege wesentlich verändert. Die Schulleitungen haben je länger je mehr Führungsverantwortung übernommen, was dazu führt, dass die Schulpflege von operativen Geschäften entlastet wird und sich vermehrt auf die strategische Führung der Schule konzentrieren kann. Die Reduktion der Mitgliederzahl der Schulpflege von neun auf sieben Personen soll auf den Beginn der Legislaturperiode 2010 bis 2014 umgesetzt werden.

Im Hinblick auf die bevorstehenden Erneuerungswahlen soll auch das Wahlverfahren für das Schulpräsidium präzisiert werden. Die Gemeindeordnung soll deutlicher als bisher den Einsitz des Schulpräsidiums im Gemeinderat von Amtes wegen statuieren.

Vorlage

Ja-Stimmen 92,73 %
1'582
Nein-Stimmen 7,27 %
124
Stimmbeteiligung
38.67%
Ebene
Gemeinde
Art
-
Name
Weisungsbroschuere_Teilrevision_Gemeindeordnung.pdf Download 0 Weisungsbroschuere_Teilrevision_Gemeindeordnung.pdf