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Datum
7. März 2010
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Adrian Hauser

Eidgenössische Vorlagen

2. Volksinitiative "Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere (Tierschutzanwalt-Initiative)"

Abgelehnt
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage abgelehnt
Beschreibung
Ziel der Volksinitiative ist es, dass in allen Kantonen Tierschutzanwälte die Interessen geschundener Tiere vertreten. Heute besteht in der Schweiz gemäss Initiativkomitee ein Missstand bei der Verfolgung von Verstössen gegen das Tierschutzgesetz. Tierquälereien gelten als Bagatelle und falls jemand bestraft wird, dann häufig nur mit einer Geldstrafe. Ein Tierschutzanwalt, wie ihn der Kanton Zürich kennt, würde die Situation verbessern. Auf diese Weise erhielten nicht nur Tierquäler, sondern auch die Tiere vor Gericht einen Beistand.

Vorlage

Ja-Stimmen 34.82%
819
Nein-Stimmen 65.18%
1'533
Stimmbeteiligung
52.03%
Ebene
Bund
Art
-

3. Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; Mindestumwandlungssatz)

Abgelehnt
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage abgelehnt
Beschreibung
In der beruflichen Vorsorge dient der Umwandlungssatz dazu, das Altersguthaben in eine jährliche Rente umzuwandeln. Für die obligatorische berufliche Vorsorge gilt ein Mindestumwandlungssatz, der im Jahr 2009 7,05 Prozent für Männer und 7 Prozent für Frauen beträgt. Bereits im Gang ist eine Anpassung, die zu einem Satz von 6,8 Prozent für Frauen und Männer führt. Die neue Vorlage sieht für Neurenten eine weitere Anpassung auf 6,4 Prozent im Jahr 2016 vor. Mit der Anpassung des Mindestumwandlungssatzes soll die finanzielle Stabilität der 2. Säule langfristig gestärkt werden. Die Änderung ist aufgrund der steigenden Lebenserwartungen und der Abnahme der Kapitalerträge notwendig.

Vorlage

Ja-Stimmen 34.37%
805
Nein-Stimmen 65.63%
1'537
Stimmbeteiligung
51.98%
Ebene
Bund
Art
-

Bundesbeschluss zu einem Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen

Angenommen
Ergebnis
in Langnau wurde die Vorlage angenommen
Beschreibung
Die rechtliche Situation zur Forschung am Menschen in der Schweiz ist heute insgesamt unbefriedigend, da sie lückenhaft und uneinheitlich ist. Mit dem Verfassungsartikel wird der Bund ermächtigt, die Forschung am Menschen gesetzlich zu regeln. Zudem enthält der Verfassungsartikel materielle Leitplanken für einen wichtigen Anwendungsbereich, nämlich die Forschung in Biologie und Medizin mit Personen. Der Verfassungsartikel verfolgt primär das Ziel, die in ein Forschungsvorhaben einbezogenen Menschen in ihrer Würde und Persönlichkeit zu schützen. In zweiter Linie muss der Bundesgesetzgeber die Forschungsfreiheit wahren und die Bedeutung am Menschen für Gesundheit und Gesellschaft berücksichtigen.

Vorlage

Ja-Stimmen 80.88%
1'832
Nein-Stimmen 19.12%
433
Stimmbeteiligung
51.25%
Ebene
Bund
Art
-

Kommunale Vorlagen

Behördenwahlen 1. Wahlgang

Ergebnis
siehe PDF
Ebene
Gemeinde
Art
-
Name
Allgemeine_Informationen_Behordenwahlen_2010__2_.pdf Download 0 Allgemeine_Informationen_Behordenwahlen_2010__2_.pdf
Protokoll_Erneuerungswahl_Gemeinderat_und_Gemeindepraesident.pdf Download 1 Protokoll_Erneuerungswahl_Gemeinderat_und_Gemeindepraesident.pdf
Protokoll_Erneuerungswahl_Schulpflege_und_Schulpraesidentin.pdf Download 2 Protokoll_Erneuerungswahl_Schulpflege_und_Schulpraesidentin.pdf
Protokoll_Erneuerungswahl_Kirchenpflege_und_Prasident.pdf Download 3 Protokoll_Erneuerungswahl_Kirchenpflege_und_Prasident.pdf