Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Alltag und entwickelt sich zu einem wichtigen Hilfsmittel für die effiziente Bearbeitung von Informationen und Dokumenten. Auch in der öffentlichen Verwaltung eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten, Mitarbeitende bei administrativen Aufgaben zu entlasten und Prozesse effizienter zu gestalten.
Bislang stand den Mitarbeitenden der Gemeinde keine eigene KI-Lösung zur Verfügung. Gleichzeitig zeigt sich, dass KI-Anwendungen im beruflichen Alltag bereits von vielen Personen genutzt werden. Mit der Einführung von CMI KI+ schafft die Gemeinde nun eine datenschutzkonforme und sichere Lösung innerhalb der bestehenden Geschäftsverwaltung.
CMI KI+ ist speziell für die öffentliche Verwaltung entwickelt worden und direkt in die bestehende CMI-Plattform integriert. Die Anwendung unterstützt unter anderem bei der Zusammenfassung umfangreicher Dokumente, bei Recherchen innerhalb von Dossiers, bei der Erstellung von Textentwürfen sowie beim Auffinden relevanter Informationen. Dadurch können Arbeitsabläufe vereinfacht und die vorhandenen Wissensbestände der Verwaltung besser genutzt werden.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf Datenschutz und Informationssicherheit gelegt. Die Daten verbleiben in der Schweiz und werden nicht für das Training von KI-Modellen verwendet. Die bestehenden Zugriffs- und Berechtigungskonzepte gelten auch bei der Nutzung der KI-Unterstützung uneingeschränkt weiter.
Die Einführung erfolgt in zwei Schritten. In einer ersten Phase wird CMI KI+ während mehrerer Monate durch ausgewählte Mitarbeitende und Abteilungen getestet. Ziel dieser Pilotphase ist es, praktische Erfahrungen zu sammeln, Einsatzmöglichkeiten zu identifizieren und die Nutzung auf die Bedürfnisse der Gemeindeverwaltung abzustimmen. Die Erkenntnisse aus dieser Testphase werden ausgewertet und fliessen in die weitere Umsetzung ein.
Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase ist die schrittweise Ausweitung auf die gesamte Gemeindeverwaltung vorgesehen. Mit diesem Vorgehen stellt die Gemeinde sicher, dass die Einführung kontrolliert, praxisnah und unter Einbezug der Mitarbeitenden erfolgt.
Die Künstliche Intelligenz soll dabei die Mitarbeitenden unterstützen, nicht ersetzen. Die Verantwortung für die fachliche Prüfung, die Qualitätssicherung und die Entscheidungsfindung bleibt weiterhin bei den zuständigen Mitarbeitenden und Behörden.