24. September 2026
Mit dem offiziellen Spatenstich am 24. September 2026 ist der Startschuss für die Realisierung der neuen Schul- und Sportanlage Unterdorf gefallen. Nach einer mehrjährigen Planungs- und Projektierungsphase wird damit eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Gemeinde Langnau am Albis sichtbar. Die neue Anlage schafft zeitgemässe Räume für Schule und Tagesstrukturen sowie eine moderne Infrastruktur für den Schul- und Vereinssport. Gleichzeitig entsteht ein neuer Ort für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft.

Am 24. September 2026 erfolgte der offizielle Spatenstich für die neue Schul- und Sportanlage Unterdorf. Damit beginnt nach einer mehrjährigen Planungs- und Projektierungsphase die bauliche Umsetzung eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Gemeinde Langnau am Albis.

Mit der neuen Schul- und Sportanlage Unterdorf investiert die Gemeinde in eine zeitgemässe Infrastruktur für Schule, Tagesstrukturen und Sport. Kernstück des Projekts ist eine neue Dreifach-Turnhalle. Gleichzeitig entstehen grosszügige Räumlichkeiten für die Tagesstrukturen sowie eine neu gestaltete Umgebung. Die Anlage wird künftig sowohl den Bedürfnissen der Schule und der Tagesbetreuung als auch des Schul- und Vereinssports Rechnung tragen.

Ein besonderer Moment für Langnau

Gemeinderat Diego Staub, Liegenschaftenvorstand der Gemeinde, begrüsste die Gäste zum offiziellen Spatenstich und blickte auf die mehrjährige Entwicklung des Projekts zurück. Von den ersten Überlegungen über die Projektierung und die politischen Entscheide bis zum Baustart hätten zahlreiche Personen und Gremien einen wichtigen Beitrag geleistet. Ihnen allen sprach er seinen Dank für das grosse Engagement aus.

Der Spatenstich sei ein grosses Highlight für Langnau und markiere den Übergang von der langjährigen Planung zur sichtbaren Umsetzung. Diego Staub unterstrich dabei die Grösse und Bedeutung des Vorhabens: Die neue Schul- und Sportanlage werde nicht nur für die Schule und die Tagesbetreuung von grossem Wert sein, sondern ebenso für die Bevölkerung und die Langnauer Vereine.

«Ein Ort für Bewegung, Gemeinschaft und unsere Kinder»

Auch Schulpräsidentin Claudia Lauber bezeichnete den Spatenstich als besonderen Tag, auf den die Schule lange gewartet habe. Mit dem Baustart werde ein wichtiger Meilenstein für die Schule und die ganze Gemeinde erreicht. Es entstehe ein Ort für Bewegung, ein Ort für Gemeinschaft und vor allem ein Ort für die Kinder.

Die neue Anlage eröffnet der Schule zusätzliche Möglichkeiten für einen zeitgemässen Sportunterricht und schafft gleichzeitig die dringend benötigten Räumlichkeiten für die Tagesstrukturen. Angesichts der Dimension und der langfristigen Bedeutung des Projekts sprach Claudia Lauber von einem «Jahrhundertbauwerk» für Langnau am Albis.

Ihr Dank galt dem Architektenteam, dem Generalunternehmer sowie der Abteilung Liegenschaften der Gemeinde, welche das anspruchsvolle Projekt bis zur Realisierung begleitet haben. Einen besonderen Dank richtete sie an die Gemeinderäte, welche teilweise inzwischen aus ihrem Amt ausgeschieden sind. Sie hätten das Grossprojekt mit Mut, Weitsicht und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, angepackt und damit wichtige Grundlagen für die heutige Realisierung geschaffen. Ebenso dankte sie dem Schulleiter sowie dem Verein KibeLaA für deren Mitwirkung in der Spezialbaukommission.

v.l.n.r. Sonja Christen, Diego Staub, Claudia Lauber

Mehr als ein Gebäude

Architektin Sonja Christen zeigte beim Spatenstich auf, dass das Projekt weit über das eigentliche Gebäude hinausgeht. Die Schul- und Sportanlage umfasst neben den neuen Innenräumen eine sorgfältig konzipierte Aussenanlage, die integraler Bestandteil des Gesamtprojekts ist.

Bei der Planung wurde besonderes Gewicht auf einen ressourcenschonenden und klimaangepassten Bau gelegt. Dazu gehören unter anderem die Holzfassade, ein bewusster Umgang mit dem anfallenden Regenwasser sowie eine auf die künftigen klimatischen Bedingungen abgestimmte Bepflanzung mit Bäumen, Sträuchern und Gehölzen. Damit sollen Gebäude und Umgebung nicht nur funktional überzeugen, sondern auch langfristig einen Beitrag zu einer hohen Aufenthaltsqualität leisten.

Nach der langen und intensiven Planungs- und Projektierungsphase beginnt mit dem Spatenstich nun die Realisierung. In den kommenden Monaten wird aus den Plänen Schritt für Schritt die neue Schul- und Sportanlage Unterdorf – ein Projekt, das die Entwicklung von Schule, Betreuung und Sport in Langnau am Albis über viele Jahre prägen wird.

Von der Masterplanung zum Spatenstich

Die Vorgeschichte des Projekts reicht mehrere Jahre zurück. 2017 startete der Gemeinderat die Masterplanung für das Gebiet Unterdorf. Gemeinsam mit Schule, Vereinen und Bevölkerung wurde darauf aufbauend das Entwicklungskonzept Unterdorf erarbeitet. Die neue Schul- und Sportanlage bildet den ersten grossen Baustein zur Umsetzung dieses Entwicklungskonzepts.

Nach dem Wettbewerbskredit im Jahr 2021 und dem Projektierungskredit im Jahr 2023 folgte am 24. November 2024 der entscheidende Schritt: Die Langnauer Stimmberechtigten genehmigten den Objektkredit von 30,19 Mio. Franken mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 64,82 Prozent. Damit erhielt das Projekt eine deutliche demokratische Legitimation.

Noch vor Baubeginn wurde das Projekt aufgrund der Entwicklung der Schülerzahlen und der steigenden Nachfrage nach Betreuungsangeboten weiter optimiert. Die Gemeindeversammlung beschloss im Juni 2026, die für die Tagesstrukturen vorgesehenen Räumlichkeiten von Anfang an grösser zu dimensionieren. Damit soll sichergestellt werden, dass die neue Anlage nicht nur den heutigen, sondern auch den absehbaren künftigen Bedürfnissen gerecht wird.

Investition in die Zukunft Langnaus

Der Neubau schafft dringend benötigte zusätzliche Hallenkapazitäten. Die bestehende Doppel-Turnhalle Widmer Nord stammt aus dem Jahr 1963, ist sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den heutigen Normmassen. Gleichzeitig haben steigende Schülerzahlen den Bedarf an zusätzlichen Sportflächen erhöht. Auch bei den Tagesstrukturen besteht aufgrund der wachsenden Nachfrage zusätzlicher Raumbedarf.

Die neue Anlage schafft damit langfristig bessere Voraussetzungen für den obligatorischen Schulsport, den freiwilligen Schulsport und die Langnauer Sportvereine. Gleichzeitig können Tagesbetreuung und Schule räumlich näher zusammengeführt werden.

Mit dem Spatenstich vom 24. September 2026 beginnt nun die sichtbare Realisierung des Projekts. Bereits im September erfolgen die Baustelleneinrichtung, Rodungsarbeiten und Erdsondenbohrungen. Ab Oktober sind die Aushubarbeiten vorgesehen. Anfang 2027 soll der Rohbau beginnen.

Bezug im Sommer 2028

Nach heutigem Terminplan soll der Neubau im Sommer 2028 bezogen werden. Anschliessend wird die bestehende Doppel-Turnhalle Widmer Nord abgebrochen und die Umgebung fertiggestellt. Der Abschluss sämtlicher Umgebungsarbeiten ist für Anfang 2029 vorgesehen.

Die Gemeinde ist sich bewusst, dass ein Bauvorhaben dieser Grösse während der Realisierungsphase auch Einschränkungen mit sich bringt. Insbesondere werden die Zugänge zum Schulareal teilweise angepasst. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie aller weiteren Nutzerinnen und Nutzer des Areals hat während der gesamten Bauzeit hohe Priorität.

Mit der Schul- und Sportanlage Unterdorf entsteht eine Infrastruktur, die Langnau am Albis über Jahrzehnte dienen wird. Der Spatenstich markiert deshalb nicht nur den Beginn eines grossen Bauvorhabens, sondern auch einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Langnauer Schul-, Betreuungs- und Sportinfrastruktur.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zum Projekt, zum Bauablauf sowie Pläne und Visualisierungen sind laufend auf der Projektseite der Gemeinde Langnau am Albis verfügbar.